BRAUCHTUM, Das Rössl im Winter, RÖSSL MOMENTE

Die Geschichte des schönsten Weihnachtsliedes der Welt

23. Dezember 2021

Stille Nacht, Heilige Nacht.
Es ist der Titel eines weltbekannten Liedes. Sicherlich sind Ihnen diese Zeilen schon öfters ans Ohr gedrungen.
Ich persönlich zähle „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zu meinen Favoriten unter den Weihnachtsliedern. Es ist die zeitlose Melodie und der andachtsvolle Text, die mich in jedem Jahr in Weihnachtsstimmung versetzen.
Gerne werde ich Ihnen heute etwas zur Geschichte hinter dem berühmtesten aller Weihnachtslieder erzählen. Dabei nehme ich Sie mit auf einen Ausflug ins Salzburger Land des 18. Jahrhunderts, wo alles seinen Anfang nahm.

Eine Melodie geht um die Welt

Im Jahr 1818 wurde „Stille Nacht, Heilige Nacht“ das erste Mal gesungen. Dies geschah in der neu errichteten Pfarre St. Nikolaus in Oberndorf nahe der Stadt Salzburg.
Das Lied stammt aus der Feder von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber. Mohr, in bescheidenen Verhältnissen geboren, erarbeitete sich mit Beharrlichkeit den Weg empor bis zum Priester. Er predigte an verschiedenen Pfarren im Salzburger Land, darunter auch Oberndorf.
Franz Xaver Gruber hingegen verfasste den Liedtext. Sein Lebensweg sah ursprünglich vor, den Beruf des Webers, wie sein Vater, zu ergreifen. Doch auch Gruber verfolgte seinen Traum, ließ sich zum Lehrer und Musiker ausbilden. 1816 übernahm Gruber den Organistendienst in Oberndorf, wo sich die Wege der beiden Komponisten kreuzen sollten. Sie taten sich zusammen und so entstand 1818 das gemeinsame Werk „Stille Nacht, Heilige Nacht“.
Beide Männer schufen im Laufe ihres Lebens ein umfangreiches Werk, das im Dienste der Kirche stand. Wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ erfüllten alle ihre Lieder die Menschen mit Freude.

Die St. Nikolaus Kirche, in der „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zum ersten Mal zu hören war, wurde zur Jahrhundertwende abgerissen. An ihrer Stelle steht heute die wunderschöne, kleine Stille Nacht Gedächtniskapelle, deren Besuch sich wahrlich lohnt.

„Stille Nacht, Heilige Nacht“ bahnte sich den Weg aus dem Salzburger Land hinaus in die Welt. In jeder Umfrage bezeichnen die Menschen es als eines ihrer liebsten Weihnachtsmelodien. In mehr als 30 Sprachen wurde der Text übersetzt.
Ich finde, und dabei werden Sie mir vermutlich zustimmen, ein Weihnachtsfest ohne dieses Lied ist nicht vorstellbar.
Im Romantik Hotel Im Weissen Rössl haben wir uns der Bewahrung der Tradition verschrieben und tragen sie bis in die Gegenwart. Sodass Sie heute in den Genuss wunderbarer Österreichischer Bräuche bei Ihrem Besuch im Rössl kommen!

Ehrwürdige Traditionen aus alter Zeit …

Gerade da wir uns über die österreichischen Bräuche unterhalten, möchte ich Ihnen einen weiteren dieser Kulturgüter vorstellen. Haben Sie schon einmal die Turmbläser gehört?
In mittelalterlichen Zeiten war es Brauch, dass Trompeter von hoch oben, von den Schlössern und Herrschaftssitzen der Fürsten, ihre Instrumente erklingen ließen, besonders in der Weihnachtszeit. Die Turmbläser hatten wichtige Aufgaben zu erfüllen, beispielsweise warnten sie vor herannahenden Gegnern.
Umso schöner ist es, dass dieser Brauch heute für die reine Freude steht. Lassen Sie sich diesen Ohrenschmaus nicht entgehen!

… in die Gegenwart geholt

Sind Sie neugierig geworden auf all die interessanten Bräuche, die wir im Salzkammergut zelebrieren?
Ich lade Sie ein, bei Ihrem nächsten Aufenthalt Im Weissen Rössl am Wolfgangsee in die bewegte Geschichte unserer Heimat einzutauchen. Angenehm verbinden können Sie dies mit einem entspannenden Urlaub im Wellnesshotel Im Weissen Rössl.

Ich freue mich auf Sie.
Genießen Sie ein gutes Stück Österreich.

Ihre Rösslwirtin
Gudrun Peter

 

Fotocredits: ©Tourismusverband Oberndorf

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